jazzkeller 69 e.V.

Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

Freitag   16. November '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Dalgoo

DalgooTobias Klein – bassclarinet, altsax
Lothar Ohlmeier – bassclarinet, tenorsax
Meinrad Kneer – bass
Christian Marien – drums

Dalgoo erzählt Geschichten durch seine Musik. Die Gruppe verwendet verschiedene Erzähltechniken aus Literatur, Kino, Theater und Tanz, um ihre Kompositionen und Improvisationen zu strukturieren.
Rückblenden, Schnitte, morphende Bilder, Gespräche und innere Monologe werden in Klänge, Rhythmen und Melodien übersetzt. Dalgoo nimmt die Herausforderung an, sich in diesen Strukturen frei zu bewegen.
In der Performance kann eine Geschichte einen neuen Kurs durchlaufen, ein Witz kann eine andere Pointe bekommen, und die Moral der Geschichte wird sowohl die Musiker als auch das Publikum immer wieder überraschen.

Dalgoo spielt eigene Kompositionen. Mit zusätzlicher Perkussion, ungewöhnlichen Instrumentaltechniken und einem Instrumentarium aus Reedinstrumenten einschließlich (Bass-) Klarinetten hat die Band einen Reichtum an Klangfarben und Texturen entwickelt, der für ein Quartett sehr ungewöhnlich ist.

 

 

 




Freitag   23. November '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Afro Peruvian New Trends Orchestra

Corina Barta

Corina Bartra – artistic director/composition/vocal
Jan von Klewitz, Michael Scheunemann – alto sax / Jörg Miegel – tenor sax
Achim Rothe, Tobias Zerbe – trumpet / Baron Arnold – trombone
Josch Kaosske – piano / Hugo Reydet – bass / Felix Astor – drums/ Libio Baldoceda – percussion

Die peruanische Sängerin Corina Bartra verknüpft in ihren fesselnden und facettenreichen Kompositionen afroperuanische und kreolische Musik mit Jazz. Sowohl in ihrem Heimatland, als auch in ihrer Wahlheimat New York City umgibt Sie sich mit talentierten und gestandenen Musikern und Musikerinnen um Ihre Musik zu interpretieren.
Die von den zehn Musikern des Afro-Peruvian New Trends Orchestra Berlin gespielten Kompositionen von Corina Bartra sind fast ausschließlich instrumental und bieten den Instrumentalisten ausreichend Möglichkeiten sich sololistisch auszudrücken.
Die abwechslungsreichen Rhythmen afroperuanischer und and panamerikanischer Musik bescheren den Zuhörern ein mitreißendes musikalisches Ereignis.
Corina Bartra

„Part of the reason why this music is so compelling is certainly due to the splendid accord with which this ensemble reads these arrangements, all of which are the brainchild of Corina Bartra who – more than anything else – has a prodigious gift for expressing herself in the Afro-Peruvian idiom.
Miss Bartra sweeps through the musical topography of Peru in twelve noteworthy compositions.
The angular 6/8 momentum of the Zamacueca; the rhythmic drive of the Landó with its Afro-Peruvian compound 3/4-12/8 dance pulse appear in the fine mixture of new work by Miss Bartra.“

 

 




Freitag   30. November '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
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Two release concerts

Brom

Brom

Alexander Beierbach – saxophone
Jan Roder – bass
Christian Marien – drums

CD release „Cardboard Sea“ Tiger Moon Records

Die Versuchsanordnung ist schnell erklärt. In elementarer Besetzung spielt das Berliner Trio BROM seit 2010 eigene und freie Musik.
Als stoffliche Grundlage dafür dienen die offenen Kompositionen des Saxophonisten Alexander Beierbach – für ihn und seine Ko-Laboranten Jan Roder am Bass und Christian Marien am Schlagzeug Start- und Zielpunkte für brodelnde improvisatorische Reaktionsprozesse, großzügige Bögen und Klangexplosionen.
In der Musik des Trios BROM sind die komponierten und die improvisierten Anteile dicht verwoben. Das komponierte Ausgangsmaterial wird im Verlauf längerer Bögen immer wieder aufs Neue auseinander genommen und wieder zusammengesetzt oder auch in verschiedensten Kombinationen übereinander geschichtet.
Die Musik entwickelt sich bei jedem Konzert aus einem neuen Zusammenhang und in eine andere Richtung. So entstehen jedes Mal unterschiedlichste Ausgangspunkte sowohl für die Improvisationen der drei Musiker als auch für die Interpretation des komponierten Materials.

Im März 2013 erschien das CD-Debut des Trios auf gligg-records.
Die im Juli 2018 auf Tiger Moon Records veröffentlichte CD „Cardboard Sea“ dokumentiert die spannende Weiterentwicklung des Spielkonzepts und des Bandsounds dieses Ensembles.
www.tigermoonrecords.de

 

 

Die Hochstapler

Die Hochstapler - copyright Pierre ChinellatoPierre Borel – alto sax
Louis Laurain – trumpet
Antonio Borghini – bass
Hannes Lingens – drums

CD/LP release „The Quick Brown Fox Jumps Over The Lazy Dog“ Umlaut Records

Nachdem sie ihr Debüt den Konzepten von Anthony Braxton und Ornette Coleman gewidmet und das kollektive Alter Ego Alvin P. Buckley als Mastermind ihres zweiten Albums erfunden hatten, haben Die Hochstapler mit ihrer dritten Veröffentlichung Alvin P. offiziell für tot erklärt, um zu einer Musik zu gelangen, die gänzlich ihre eigene ist. Kartenspiele, Alphabete und mathematische Strukturen, gesprochene und geschriebene Texte von Beckett bis Kerouac bilden die Grundlagen für einen radikal freien Diskurs.
Denn im Konzert ist alles offen, nie wird ein Stück oder Konzept genauso angewandt wie am Abend zuvor, keine Verabredung hat absolute Gültigkeit.
Die vier Musiker bewegen sich als unabhängige Akteure mit dem Kompass der Kreativität im Dickicht des Regelwerks, gemeinsam oder allein, souverän, frei und immer in Bewegung.
die-hochstapler

 

 




Samstag   1. Dezember '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Digital Primitives

Assif Tsahar – tenor sax, m’bira
Cooper-Moore – diddly-bo, mouth bow, fretless banjo (hand crafted instruments)
Chad Taylor – drums, m’bira

Wer eines ihrer Alben kennt oder sie in einem Internet-Video entdeckt hat, mag nach stilistischen Schubladen gesucht haben: Ist das noch Jazz?

Gelegentlich muss man solche Konzerte hören, um sich daran zu erinnern, was einen am Jazz im Kern interessiert: geerdete Musik – mit afrikanisch geprägtem Puls, mit aus dem Blues gesaugtem „Spirit“ und mit Kommunikation im Kollektiv gespielter Leidenschaft.
„Primitiv“ sind die Digital Primitives nur im besten Sinne. Bei Cooper Moores Instrumentarium ist es sichtbar: ein Bassbrett mit nur einer Saite, das selbst gebaute Banjo hat immerhin drei, was er daraus hervorlockt ist alles andere als primitiv.

Oder vielleicht doch: die Musik des Trios *ist* primitiv – im Sinne von „elementar“ – nicht der Zucker aus der Tüte, sondern das Zuckerohr.
Assif Tsahar, ein Israeli mit hörbar schwarzer Seele spielt sein Tenorsax ekstatisch und lässt sich von und mit Chad Taylor am Schlagzeug an- und mittreiben und der Flow dieser Beiden wird von Cooper Moore auf seinem Einfachst-Bass mit so viel Funk gewürzt, dass man sich fragt, warum es Bässe mit mehr Saiten überhaupt geben muss.
Die ruhige Seite des Trios ist zu hören, wenn Chad Tayor zur Kalimba greift oder Cooper Moore und Tsahar eine bewegende Ballade zu Ehren des Bassisten Peter Kowald mit Flöte und Saxophon spielen.

Aufs Essentielle reduziert sind auch die Botschaften, die Cooper Moore singt: von den Wurzeln des Jazz, von der Liebe (zwischen Mann und Mann, Frau und Frau und Frau und Mann) und zum Schluss die simple aber nicht falsche Erkenntnis „Happy to be alive“.
Konnte man sein, bei diesem denkwürdigen Abend in Keller des Jazzinstituts in Darmstadt.
~ Frank Schindelbeck

digital-primitives-lipsomuch-soul-searching

 

 




Dienstag   4. Dezember '18    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers

directed by Willi Kellers

guests:
Theo Jörgensmann – clarinet
Jan Roder – bass

Backline: upright piano, bass amp, fender guitar amp, sonor drum set, no PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Donnerstag   6. Dezember '18    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Elena Peiritsch, Igor Albert Licon – alto sax
Niko Zeidler, Aaron Klenke – tenor sax / Anton Kowalski – bariton sax
BLECH
Tobias Knebel, Eline Dalewski, Kelly O`Donohue, Frederik Schröder – trumpets
Simeon Prause, Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Mathis Klockow – drums

saxart.de

 

 




Freitag   7. Dezember '18    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Mars Williams „An Ayler Xmas“

Mars WilliamsMars Williams – saxes
Jaimie Branch – trumpet
Klaus Kugel – drums
Mark Tokar – bass
Knox Chandler – guitar, electronics

CD release „Volume 2“ ESP-DISK

Mit seinem ausdrucksstarken Saxophonspiel entfesselte Ayler in den 1960er-Jahren die Free-Jazz-Bewegung. Seine vom Evangelium beeinflussten Themen passen perfekt zu weihnachtlichen Klassikern, so Mars Williams. Seit 2013 präsentiert er bekannte Weihnachtslieder im Geiste von Albert Ayler (1936-1970) in Chicago. Im vergangenen Jahr führte eine Tour das Projekt erstmalig durch ausgewählte europäische Städte. Idee der Tour ist es, vor Ort jeweils mit lokalen Musikern aufzutreten.
Klaus Kugel lebt zwar in Mecklenburg, aber bei den weitgereisten Kollegen ist das „lokal“ und dass Knox Chandler in Berlin lebt war für uns überraschend.
Auf einem Teil der Tour begleiten Williams, der nicht nur zum JAZZFEST BERLIN gefeierte Trompeterin Jaimie Branch und der ukrainische Bassit Mark Tokar. Er ist in seinem Land der profilierteste Musiker im Spannungsfeld Neue Musik, Improvisation und Jazz und spielt weltweit mit profilierten Vertretern der Szene.
„An Ayler Xmas“
ESP.Disk

 

 




Sonntag   16. Dezember '18    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Where’s Africa

 Where's AfricaOmri Ziegele – sax, uzbek flute, voice
Yves Theiler – piano, reed organ, melodica, voice
Dario Sisera – drums, percussion

Dieses Trio ist die Fortsetzung der ehrwürdigen ersten Ausgabe, die Omri Ziegele zusammen mit Irène Schweizer und Makaya Ntshoko 2007 gegründet hatte.
Das Trio hat sich allem Südlichen verschrieben; dem Rhythmischen, Schweisstreibenden, Jubelnden, Ekstatischen.
Das Repertoire umfasst von fröhlicher südafrikanischer Kwelamusik bis zu eigenen liedhaften Stücken vieles, was im Geiste der menschlichen Ursprungssprache geschrieben wird; und alle drei Musiker sind furiose Improvisatoren, die die Vorlagen weit über den Rand dessen hinauskatapultieren, was man landläufig unter braven Leuten kennt – eine flammende Ansprache an Herz & Nieren — Und hüpfende Beine!
omriziegele.ch/Video

 

 

Podiumsgespräche Musik und Gesellschaft:

Ist Africa ein Ort? Mitten in Zürich lag in den 60er Jahren Afrika. Genauer: das Café Africana, das in der ordentlichen deutschschweizer Stadt ein Anlaufpunkt für Migranten aus dem Süden war.
Zum Beispiel für die aus Südafrika exilierten Abdullah Ibrahim, Makaya Ntshoko und Johnny Gertzke, die dort als „Dollar Brand Trio“ auftraten und eine wichtige Inspirationsquelle für die Befreiung des Jazz in Europa wurden. Die Pianistin Irene Schweizer etwa war dort ebenso Stammgast.
Omri Ziegele gehört zur zweiten Generation der Schweizer Jazzmusiker, hat lange im Irene Schweizer Trio gespielt, und geht mit dem eigenen Trio „Where is Africa?“ der Frage nach, was Afrika ausmacht: die GPS-Koordinaten? Eine Hautfarbe? Eine (Ton-)Sprache?

Vor dem Konzert erzählt er im Gespräch mit „Assi“ Glöde von den Ergebnissen seiner Forschung.

 

 

Gespräch und Konzert wird gefördert mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

 




 

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