Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!

 

Freitag   24. Januar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


20 Jahre Klima Kalima
– RBB-Recording –

Klima KalimaKalle Kalima – guitar
Oliver Potratz – bass
Oliver Steidle – drums

Klima Kalima arbeitet jetzt 20 Jahren zusammen. Anlass für eine rbb-Live-Recording im Aufsturz. Die aktuelle Position der Gruppe zeigt, dass sich Ausdauer auch in der auf Projekten aufgebauten Jazzwelt auszahlt.
Zu Beginn ihrer Zeit waren die verworrenen Ideen Klima Kalimas noch nicht vollständig artikuliert, doch nun sind die Werke der Band geschliffen und ihr lässiger Elan ist gefunden.

Klima Kalima, Kalimas Persönlichkeit, die Kompositionen und das Gitarrenspiel schaffen eine Vorstellung, etwas Unakademisches, eine Impulsivität, eine richtig akzentuierte Instinktabhängigkeit, aber auch ein durch Disziplin gekröntes Ergebnis.
Das, was man zuallererst als Durcheinander zu hören bekommt, entpuppt sich schließlich als absichtliche, brillante Sache.
Kalimas neue Kompositionen sind auch ein weiterer Schritt nach vorne. Oft wurden sie inspiriert durch Absurditäten, aber auch durch absolut menschliche Geschichten oder Ideen.
Seine Stücke mit erstaunlichen Wendungen öffnen die Tür zu einer neuen Welt. Kalima kann ein beträchtliches Spektrum an stilistischen Vorstellungen zusammen stellen und daraus eine eigene einheitliche Sichtweise bilden.
~ Helsingin Sanomat, Jukka Hauru

kallekalima.com
youtube

 

 




Sonntag   26. Januar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Rieko Okuda meets Hanna Schörken + Didrik Ingvaldsen Berlin Quartett

Duo

Rieko Okuda – piano, synth
Hanna Schörken – voice

Mit Hanna Schörken baut Rieko Okuda Sound-Geschichten von japanischen Autobahnen, Städten und Begegnungen und improvisieren hinein in eine eigene Duo-Architektur. Stimme und Synthesizer / Klavier.
Fließend, kompromisslos, geräuschhaft, erschütternd, beobachtend. Sie trafen sich Ende 2017 in Berlin. Weitere Auftritte folgten.
Während der Uncool Residenz im Frühjahr 2019 in der Schweiz erarbeiteten beide eine Stimm-Performance, die die Aspekte und die Beschäftigung mit Meditation, Stimme und Körper vereinen soll.

 

 

Didrik Ingvaldsen Berlin Quartett

Didrik IngvaldsenRieko Okuda – piano, synth
Didrik Ingvaldsen – trumpet
Mike Majkowski – bass
Dag Magnus Narvesen – drums

Mit drei Jahrzehnten Berufserfahrung ist der in Berlin lebende Didrik Ingvaldsen ein alter Hase. Gehört haben kann man den weitgereisten Trompeter aus dem norwegischen Stavanger in zahllosen Bands wie dem Kitchen Orchestra, Circulasione Totale Orchestra, UMO Big Band oder zuletzt seinem eigenen Projekt Pocket Corner / Extended Corner.
Seine mit tschechischen Musikern entwickelte Quartettmusik, stellt er mit renomierten jungen Berliner Musikern beim Jazzkeller 69 vor.
Der Reiz besteht in der versierten Kombination aus klar komponierten und frei improvisierten Stücken, in denen Echos der Großen des 20. Jahrhunderts nachhallen. (ijb)

riekookuda
hannaschoerken.de
NOCZ-Quartet

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   31. Januar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ruf der Heimat
– recording session –

Ruf der Heimat foto: Uli TemplinThomas Borgmann – reeds
Christof Thewes – trombone
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums

Sie kamen in den Turbulenzen des Free Jazz zu neuen Ein- und Aussichten. Kaputtspiel und Ganzheitserlebnis. Vertrauen in die vorbehaltlose Selbstäußerung.
In die Kraft, den Augenblick zu gestalten. In die Fähigkeit, den Ruf zu beantworten.
Nicht als Echo, sondern mit eigenen Stimmen und eigenen Liedern auf den Lippen. Auch die Bläser machen in diesem Quartett den Rhythmus, auch der Bass und das Schlagzeug singen und schreien.
Im Spektrum der Blaskombinationen kommt die Ballade ebenso ins Assoziationsfeld wie die Materialerforschung. Der Erzählgestus ebenso wie die Sound-Collage.
Heimatlinien führen zurück zu den hitzigen Jahren des schwarzen Aufbruchs und zu den Befreiungsprozessen des europäischen Jazz.
Eine Emanzipation mit Folgen. Free Jazz nicht als Schimpfwort und ohne die Vorsilbe „post-„. Rück- und Vorausgriff. Aktuelle Musik, die weder einer Erklärung noch einer Rechtfertigung bedarf. Musik deren heißer Atem auf der Haut brennt.
~ Bert Noglik

„Ruf der Heimat“ gründete sich 1992, zunächst nur mit Petrowsky als zweiten Saxofonisten, dann einige Jahre verstärkt mit Peter Brötzmann, oder auch immer wieder in der erweiterten Formation mit Petrowsky und Heinz Sauer.
Dazwischen aber auch Touren mit Charles Gayle, Roy Campbell, Johannes Bauer und Olaf Rupp.

Das Quartett stellt sich an diesen beiden Tagen nun auch in Berlin für Konzert & Aufnahme in neuer Besetzung vor.
Nachdem „Luten“ Petrowsky schon seit ein paar Jahren keine Konzerte mehr geben kann…hat nun auch Christoph Winckel das Quartett verlassen, weil es im Alter etwas anstrengend wurde mit dem Bass zu reisen.
Mit Christof Thewes an der Posaune und nun Jan Roder am Bass wurden zwei wunderbare Stimmen in das Ensemble integriert.
Und…“Das Ganze ist (und bleibt) hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner 4-tet „Ruf der Heimat“ spielt, nein: zelebriert. Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat. Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet, aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.
~ Stadt Revue, Köln

„Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem. Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.“ ~ Josef Engels, 2013

„Thewes ist nicht einfach ein Ersatz für das Free-Jazz-Urgestein, sondern verleiht der Band mit seiner Posaune eine völlig neue Dynamik.“ ~ Wolf Kampmann, Jazzthing 2018

thomasborgmann.de/heimat

 

 

 

 

 




Samstag   1. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ruf der Heimat
– recording session –

Ruf der HeimatThomas Borgmann – reeds
Christof Thewes – trombone
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums

Sie kamen in den Turbulenzen des Free Jazz zu neuen Ein- und Aussichten. Kaputtspiel und Ganzheitserlebnis. Vertrauen in die vorbehaltlose Selbstäußerung.
In die Kraft, den Augenblick zu gestalten. In die Fähigkeit, den Ruf zu beantworten.
Nicht als Echo, sondern mit eigenen Stimmen und eigenen Liedern auf den Lippen. Auch die Bläser machen in diesem Quartett den Rhythmus, auch der Bass und das Schlagzeug singen und schreien.
Im Spektrum der Blaskombinationen kommt die Ballade ebenso ins Assoziationsfeld wie die Materialerforschung. Der Erzählgestus ebenso wie die Sound-Collage.
Heimatlinien führen zurück zu den hitzigen Jahren des schwarzen Aufbruchs und zu den Befreiungsprozessen des europäischen Jazz.
Eine Emanzipation mit Folgen. Free Jazz nicht als Schimpfwort und ohne die Vorsilbe „post-„. Rück- und Vorausgriff. Aktuelle Musik, die weder einer Erklärung noch einer Rechtfertigung bedarf. Musik deren heißer Atem auf der Haut brennt.
~ Bert Noglik

„Ruf der Heimat“ gründete sich 1992, zunächst nur mit Petrowsky als zweiten Saxofonisten, dann einige Jahre verstärkt mit Peter Brötzmann, oder auch immer wieder in der erweiterten Formation mit Petrowsky und Heinz Sauer.
Dazwischen aber auch Touren mit Charles Gayle, Roy Campbell, Johannes Bauer und Olaf Rupp.

Das Quartett stellt sich an diesen beiden Tagen nun auch in Berlin für Konzert & Aufnahme in neuer Besetzung vor.
Nachdem „Luten“ Petrowsky schon seit ein paar Jahren keine Konzerte mehr geben kann…hat nun auch Christoph Winckel das Quartett verlassen, weil es im Alter etwas anstrengend wurde mit dem Bass zu reisen.
Mit Christof Thewes an der Posaune und nun Jan Roder am Bass wurden zwei wunderbare Stimmen in das Ensemble integriert.
Und…“Das Ganze ist (und bleibt) hinreißender, hymnischer Free Jazz, den das Berliner 4-tet „Ruf der Heimat“ spielt, nein: zelebriert. Vielleicht liegt das daran, dass Bandleader und Saxofonist Thomas Borgmann sich stets als »wertkonservativ« bezeichnet hat. Seine eher traditionelle Spielauffassung zündet, aber in diesem Free Kontext: Sein melodiöser Sound verleiht der Musik erst das unwiderstehlich-euphorische Element.
~ Stadt Revue, Köln

„Auf der Bühne macht es sich ein Dackel namens Theo neben dem Schlagzeug bequem. Womit bewiesen wäre, was man in Berlin schon immer wusste und in diesem Jahr fröhlich verdrängt hat: Freejazz ist keine Katzenmusik.“ ~ Josef Engels, 2013

„Thewes ist nicht einfach ein Ersatz für das Free-Jazz-Urgestein, sondern verleiht der Band mit seiner Posaune eine völlig neue Dynamik.“ ~ Wolf Kampmann, Jazzthing 2018

thomasborgmann.de/heimat

 

 

 

 

 




Dienstag   4. Februar '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by:  Silke Eberhard + Jazzassi

opening guests:

Julie Sassoon – piano
Silke Eberhard – reeds
Ben Lehmann – bass
Samuel Hall – drums

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   7. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Günter Adler

Günter AdlerRudi Mahall – bass clarinet
Daniel Erdmann – tenor sax
Johannes Fink – bass
Heinrich Köbberling – drums

Wenn blühende Fantasien auf den harten Berliner Asphalt treffen, dann ahnt man schon: Hier ist Günter Adler im Spiel! Denn die Band basiert auf der innovationsfreudigen Kooperation von vier individuell-kreativen Jazz-Musikern, die zu einer bemerkenswerten Produktion von interaktivem Jazz führt.

Dieses Spiel, verstärkt durch den melodischen Erkennungswert der Eigenkompositionen, kann den Zuhörer nicht unberührt lassen. Stücke wie das auf der Asientournee entstandene “Schwester Ingrid diagnostiziert am Tage“, oder das flüssig gespielte “Wasser, Wasser’“ zeigen: “Günter Adler at his best !” ”…diese Adler-Schützlinge aktualisieren mit jubilierender Frische den Ansatz des klassischen Ornette Coleman-Quartetts, dabei wirkt das ganze restlos authentisch, denn die Musik ist eindeutig die Berlins.” ~ Jazzpodium

Wer verbirgt sich hinter dem Bandnamen Günter Adler?
Rudi Mahall bleibt die Antwort nicht schuldig: „Günter ist neulich bei uns gewesen und hat den Gasherd repariert. Dabei hat er zwanzig Stücke geschrieben.“
Entspannt und gut gelaunt legt die Band los, ihre Notenblätter haben die Musiker auf Barhockern abgelegt. Verstärker und Mischpulte sind überflüssig: das Quartett weiß sich selber auszusteuern.
Die beiden Holzbläser wetteifern mit ihren Klappen, dass es eine Lust ist, dabei holen sie die größtmögliche Dynamik aus ihren Instrumenten heraus.
Erdmann gibt wunderschöne Melodien auf dem Bariton zum Besten, Mahall antwortet darauf meist in den hohen Registern eines Tenorsaxophons. Da gibt es Versatzstücke inbrünstiger, rauchiger Balladen, zu denen der Kontrabass knarzt und stöhnt, dann wieder fortschreitende Action im Ausreizen der Töne, die der Drummer flink, präzise und nuanciert unterlegt.

Günter Adler ist ein Projekt zwischen ausgelassener Dramaturgie und ausgefeilter Zuwendung gegenüber minimalen Klangereignissen. Was das Pseudonym Günter Adler bedeutet, weiß auch zum Schluss niemand. Dafür wollen alle wissen, wann das Quartett wieder auftritt. Aber wer weiß das schon?
~ Tagesspiegel, Roman Rhode, 2001

tagesspiegel.de/kultur

 

 




Sonntag   9. Februar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Hans Anselm Big Band

Hans Anselm Big BandREEDS
Albrecht Ernst – alto + sopran, flute / Olga Amelchenko – alto, flute / Nils Feldmann – tenor, clarinet / Musina Ebobissé – tenor + sopran sax / Yannick Glettenberg – bariton, bass clarinet

BRASS

Malte Mittrowann, Gabriel Rosenbach, János Löber  Laurin Köller – trumpet, fluegelhorn / Sonja Beeh, Laurits Qwist Bilén, Gregor Littke – trombone / Felix Konradt – bass trombone

RHYTHM

Benedikt Schnitzler – conduction, effects, composition / Anna Wohlfarth – piano, composition  / Sebastian Cyliax – guitar / Arne Imig – bass guitar / Leon Griese – drums

Die Stücke der beiden Komponisten Anna Wohlfarth und Benedikt Schnitzler erkunden das gesamte Spektrum musikalischen Ausdrucks.
Mal ist es laut und intensiv, mal leise, zart und fast zerbrechlich. Die Band will ehrlich sein, ob melancholisch und dunkel, oder euphorisch und energetisch.

Den Klangapparat einer Big Band in all seiner Vielfalt nutzen, um einen Sound zu erzeugen, der eigen und neu ist, sich von den traditionellen Hörgewohnheiten löst, um für sich selbst zu stehen. Zarte Sphären, verschrobene Grooves, Bläser in all ihren Farben, elektronische Effekte und Elemente vermischen sich zu einer Musik, die in eine andere Welt entführen möchte.

Das neue Programm macht deutlich, dass die Big Band ihren Sound gefunden hat, in dem von Anklängen aus der Minimal-Musik, über freie Improvisation bis hin zu ausladenden Sätzen und Melodien alles enthalten ist.
Die Musiker versuchen Emotionen in all ihrer Komplexität musikalisch abzubilden und sich dabei auch vom Bedürfnis nach individueller Virtuosität zu lösen.
Viel mehr geht es darum, als Kollektiv eine Geschichte zu erzählen und dabei festgelegte und spontane Elemente zu einem Klang verschmelzen zu lassen, um einen authentischen Augenblick zu erzeugen.

Anna Wohlfarth gewann für ihre Kompositionen 2017 den JIB Jazz-Preis der Karl-Hofer-Gesellschaft für Komposition. Die Band ist Preisträger bei der International Big Band Competition 2018 in Hoofddorp, NL.

annawohlfarth.de/hans-anselm-big-band
Video

 

 

 

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Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Freitag   14. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


– Tiger Moon Records Night –
Tru Cargo Service meets Absolutly Sweet Marie

 

 

Absolutly Sweet Marie

Absolutly Sweet MarieSteffen Faul – trumpet
Matthias Müller – trombone
Alexander Beierbach – tenor sax
Max Andrzejewski – drums

Vier Instrumentalisten, verwurzelt in Jazz und improvisierter Musik, verarbeiten auf ihre Weise das umfangreiche Werk Dylans.
In der Besetzung drei Bläser plus Schlagzeug entsteht dabei ein Spektrum an Klangfarben und Grooves: feingliedrige, kammer-musikalische Momente werden von dichten Kollektivimprovisationen abgelöst, Brass-Band-Klänge stehen einem Geflecht aus polyphonen Überlagerungen gegenüber.

Einige der ausgewählten Dylan-Songs werden von ABSOLUTELY SWEET MARIE in ihrem Ganzen für die Besetzung arrangiert, wobei die stark textbezogenen Stücke in eine rein instrumentale Form übertragen werden.
Oft werden aber auch nur Bruchstücke einer bestimmten Dylan-Aufnahme oder der Interpretation eines anderen Künstlers übernommen und dienen, in einen neuen musikalischen Kontext gestellt, als Ausgangsmaterial für eigenständige Kompositionen.

 

 

Tru Cargo Service

t r u c a r g o s e r v i c eTorsten Papenheim – guitar
Alexander Beierbach – tenor sax

Berit Jung – double bass
Christian Marien – drums

CD release: “Dear Passengers”

Der 33. US-Präsident und eine Prozession in Isfahan. Nicht näher definierte Zwischenräume und Füchse, die Alexander Mitscherlich lesen. Fahrradfahren und türkische Märchen…
All das kann man in Torsten Papenheims Kompositionen für Tru Cargo Service hören. Oder auch etwas anderes. Ganz ohne Worte – aber mit Berit Jung, Christian Marien, Alexander Beierbach und Torsten Papenheim.

Seit 2017 spielt das Berliner Quartett in der aktuellen Besetzung zusammen und hat eine ganz eigene Ensemblesprache entwickelt, durch die es Papenheims Kompositionen zum Klingen bringt.
Bei einem Teil des Repertoires liegen die Ursprünge bereits einige Jahre zurück – so waren manche Stücke in anderer Form auf Torsten Papenheims hochgelobten Album “Some of the things we could be” (schraum, 2009) zu hören – und wurden für die Besetzung Tenorsaxophon, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug neu arrangiert.
Weitere Kompositionen entstanden gezielt für Tru Cargo Service, unter anderem während einer Iran-Reise Papenheims 2016.
So wuchs ein besonderes Quartett zusammen, das mit “Dear Passengers” (Tiger Moon Records, 2020) sein Debütalbum vorlegt.
Der Klang von Tru Cargo Service ist verspielt, roh und dicht. Und trotzdem voller Mut zur musikalischen Lücke. Neuer Jazz zwischen Kammermusik und Krach, Komposition und kollektiver Improvisation.

 

 




Sonntag   16. Februar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Été Large

ÉTÈ LARGE

Hanna Schörken, Laurin Oppermann – voice
Luise Volkmann – alto sax
Vincent Bababoutilabo – flute
Gariel Boyault – tenor sax
Jedrzej Lagozinski – bariton sax
Janning Trumann – trombone 
Timothée Quost – trumpet
Lola Malique – cello
Paul Jarret – guitar
Yannick Lestra – piano
Athina Kontou – bass
Max Santner – drums

Luise Volkmann ist eine passionierte Geschichtenerzählerin oder – wenn man so will – eine feinsinnige Porträtmalerin, was sich ja im besten Fall gegenseitig bedingt.
Im Mittelpunkt jedes ihrer Stücke steht immer die Story, die sie erzählen will. Dazu macht sie sich Gedanken um die Form und Struktur, aber auch um die Dynamik und Dramaturgie mit der die jeweilige Geschichte erzählt werden soll, und findet die Musiker, die sie für ihre Erzählung braucht.

Für ihren Zyklus ‘Eudaimonia‘ hat sie ein Kollektiv von zwölf Mitverschworenen zusammengerufen.
Diese stehen nicht nur für unterschiedliche Szenen, sondern auch für teilweise divergierende Musikauffassungen, die sich in ihrer Formation Été Large jedoch auf nahezu perfekte Weise ergänzen.

„Auf ‘Eudaimonia‘ sind das Porträts von Menschen, die für ihr eigenes Leben Lösungen gefunden und Luise Volkmann auf diese Weise inspiriert haben. Ich habe ganz intuitiv versucht, aus der Beziehung zu einer Person eine Form abzuleiten, die in den meisten Fällen nach hinten offen ist, weil die Personen ja noch leben.
Teilweise haben sich diese Beziehungen während des Schreibens verändert. Dem musste ich in der Komposition Rechnung tragen.
Ich habe versucht, mich an manchen Stellen von rein emotionalen Parametern zu entfernen und auch nach interessanten, rein musikalischen Momenten recherchiert.“

Am Ende dieses alles andere als geradlinigen Prozesses steht eine nicht alltägliche Musik, die unprätentiös den Alltag einfängt. Oder um es mit den Worten der Saxofonistin zu sagen, „eine menschliche Musik“.

Été Large

 

 

 

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Donnerstag   20. Februar '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Nils Feldman – alto + sopran sax / Anton Kowalski – alto sax / Aaron Klenke, Sebastian Lange – tenor + sopran sax / Yannic Rösch – bariton saxs, bass clarinet
BLECH
Tobias Knebel, Elina Dalewski, Lina-Marie Batteux – trumpets
Laszlo Griese, Jan Ole Zabel, Simeon Prause – trombone / Alicia Sayell – tuba
RHYTMUS
Jakob Reisener – piano / Ettore Marangon – guitar / Per Moritz Buschmann – bass / Heinrich Eißmann – drums

saxart.de

 

 




Freitag   21. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


A Cat on a Hot Fiddle
– A Tribute To 100 Years Stuff Smith –

Fabiana StrifflerFabiana Striffler – violin
Johannes von Ballestrem – piano
Greg Cohen – bass
Jordan Dinsdale – drums

Die Band widmet diesen Abend Stuff Smith, einem der bedeutendsten Vertreter der Swing-Ära.
„Stuff Smith (* 1909, Portsmouth / † 1967, München) favorisierte einen rauen, bluesbetonten Ansatz –mit kurzen, abrupten Figuren, die im Aufregenden Gegensatz zu den langen fließenden Linien Grappellis standen…
Er phrasierte mit einem starken Vibrato und rasch auf- und absteigendden Gleittönen (scoops und falls) – eher wie ein Bläser oder Sänger… Er hat davon gesprochen, dass ein Jazzgeiger den Bogen so einsetzen müsse,  ‚wie ein Hornspieler seinen Atemapparat’…
Jedem ‚wohlerzogenen‘ Konzertgeiger standen zwar die Haare zu Berge angesichts der Art, in der er sein Instrument traktierte, aber er erzielte jazzmäßig, hornartigere Wirkung als irgendein anderer Violinist vor der ‚Geigenwelle‘ der siebziger Jahre.“

~ Joachim-Ernst Berendt

„Ich habe in meinem Leben keinen Geiger gehört, der mehr geschwungen hat wie Stuff Smith.“
~Fabiana Striffler
„‘And now Something Completely Different‘, wie Monty Python sagen würde. Es ist eine Mischung aus Witz, Kunstfertigkeit und immer neuen Methoden sich weiter zu entwickeln.“ HIFI Critics
„Fabiana ist eine der aufregendsten Geigerinnen im Jazz seit Jahren! Ihr Spiel ist eine perfekte Kombination aus Beseeltheit, Überraschung, einem wunderschönen Klang und toller Technik.“
~ Ken Peplows

 

 




Sonntag   23. Februar '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


KUBUS 5

Ludolf KuchenbuchLudolf Kuchenbuch – sax
Christoph Hillmann – percussion
Oli Potratz – bass

Ein Trio von Jazzmusikern der Berliner Szene mit internationalem Wirkungskreis, verschiedener musikalischer Herkunft und Generation, was die Zusammenarbeit besonders spannend macht!
Unsere Musik ist polyrhythmisch – beschreibend, motivisch – offen und geht mit forschendem drive auch gern in thematisch feste Gefüge.

Wir spielen Eigenkompositionen und Motive (Schwerpunkt: Berlin), die wir emotional prägnant, in instrumentaler Klangvarianz und rhythmisch wechselnden Suchgängen ausloten.
Dabei kann es ebenso zart wie robust, schlicht melodiös wie atonal abstrakt, lyrisch verdichtet wie dramatisch zugespitzt zugehen – und zwar stets im gleichberechtigten Zusammenwirken in der reichen Tradition von Trioformationen mit gleicher Besetzung – Rollins, Giuffre, Tchicai, Rivers u. a.

kubus-jazz.de

 

 

 

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Freitag   28. Februar '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Ulrich Gumpert Quartett

GumpertUlrich Gumpert – piano
Frank Gratkowski – saxes
Jan Roder – bass
Michael Griener – drums

Wichtiger Protagonist des Jazzkeller 69 mit über 100 Aufritten seit 1975 ist Ulrich Gumpert, mit dem legendären Zentralquartett, der Gumpert Workshop Band oder seinem eigenen Quartett.
Seine Arbeit ist sehr vielfältig: als begnadeter Improvisator ist er eine der charakteristischsten Europäischen Pianostimmen, seine Einspielungen der Klavierwerke von Eric Satie gelten als aufsehenerregend und als Filmkomponist schuf er die Musik u.a. für die Berliner Tatort Staffel.

Aktuell übernimmt Frank Gratkowski den Saxophonpart im Uli Gumpert Quartett.
Gratkowski ist einer der abenteuerlustigsten Forschergeister der deutschen Improvisationsmusikszene.
„Raus aus der Komfortzone“ und hin zum Unerschlossenen, lautet die Devise des Wahl-Berliners mit exzellenten Fertigkeiten an Saxofonen und Klarinetten.
Mit Gumpert spielte er schon im Trio mit Antonio Borghini. Beide treffen auf eine eingespielte Rhythmusgruppe. Jan Roder und Michael Griener verbindet eine nunmehr zwanzigjährige Geschichte, Uli Gumpert begleiten sie mittlerweile auch schon über zehn Jahre in verschiedenen Konstellationen.
Sie gelten schlechthin als „Rhythmusgruppen-Traumpaar“, verstehen sich blindlings und sind aus der aktuellen europäischen Jazzszene nicht wegzudenken. Gespielt wird Gumperts Musik und die Band tönt frisch, überraschend, verspielt-humorvoll und unberechenbar.

 

 




Sonntag   1. März '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


Achim Kaufmann Duos with Michael Moore + Yorgos Dimitriadis

Achim KaufmannAchim Kaufmann – piano
Michael Moore – clarinet, alto sax
Yorgods Dimitriadis – drums, electronics

Moore und Kaufmann verbindet neben einem offenen, pluralistischen Musikverständnis eine ausgeprägte Klangsensibilität und ein im Laufe der Jahre entwickeltes hochgradig intuitives Zusammenspiel – scheinbar unauffällige Details werden zu Katalysatoren für spontane Richtungsänderungen, angedeutete Harmoniewechsel werden instinktiv verstanden und fortgesponnen, Kontraste werden ausgelebt.

Ende 2013 erschienen drei CDs im Duo mit unterschiedlichen Repertoires, aufgenommen bei zwei Sitzungen in Berlin: Auf nothing something ist (beinahe) alles improvisiert, something nothing enthält Kompositionen von Kaufmann und Moore, und furthermore ist ein Tribut an den früh verstorbenen Pianisten und Komponisten Herbie Nichols.
Diese Vielfalt ist charakteristisch für die musikalischen Interessen der beiden Musiker, die in teils sehr unterschiedlichen Kontexten zu hören sind.

Dimitriadis und Kaufmann sind in den Nullerjahren aus Paris bzw. Amsterdam nach Berlin gezogen. Seit 2007, nach mehreren Kollaborationen in verschiedenen Gruppen, haben sie sich auf das Duoformat konzentriert, um die Klangpalette zwischen Klavier und Perkussion zu erweitern.
Ihr Fokus liegt darauf, eine eigene Legierung von Texturen, Resonanzen und elektronischen Klangfarben zu erschaffen, das Duo als ein Instrument zu betrachten und manchmal die Rollen der Instrumente zu vertauschen.
Die erste Platte „Nowhere One Goes“ ist 2019 erschienen.
Ken Waxman: „Ein markantes Statement von zwei kultivierten und reifen Musikern“
„Nowhere One Goes“ enthüllt meisterhaft die unendliche Klangpalette die mit Klavier und Perkussion möglich ist“

„Achim Kaufmann ist seit vielen Jahren eine der inspirierendsten und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Seine Musik zeugt von großer harmonischer Subtilität und struktureller Tiefe. Als brillanter Pianist und Komponist hat ihn seine reflektierte Erforschung der Tradition zu einer nuancierten, zeitgenössischen Klangsprache geführt, die Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen umfasst.“
~ Julia Neupert, SWR Radio

Yorgos Dimitriadis ist ein in Berlin ansässiger Schlagzeuger, Improvisator, der auf den Gebieten der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz tätig ist.
In seiner ursprünglichen Soloarbeit verwendet er Schlagzeug, Becken und Mikrofone, um Klanglandschaften in Echtzeit zu komponieren.

Michael Moore, der amerikanische Reed-Player ist streng genommen eine Art „Spätausläufer“ der Fools-Bewegung aus den Siebzigern. Available Jelly, gegründet als Begleitband für die Great Salt Lake Mime Troup hatte schon früh Europa fest im Blick: Amsterdam, was sonst?!
In der Folge und mit anständiger Arbeitserlaubnis versehen in Gruppen mit Han Bennink, Ernst Reijseger, Georg Gräwe oder im Umfeld des ICP Orkest hatte Moore nicht unwesentlichen Anteil an der Herausbildung eines authentisch europäischen Gegenentwurfs zum Jazz-Prototyp seines Heimatlandes.

Bei aller Affinität zur freien Improvisation machte er aus seinem Hang zu folkloristischer Verspieltheit und beinahe dandyhafter Eleganz nie einen Hehl. Die Weichheit seines Tons stand oft in auffälligem Kontrast zur schrillen Exzentrik seiner unmittelbaren spielerischen Umgebung.
Er gehörte nie zu den fanatischen Vertretern einer bestimmten Stilistik und hielt sich stets von den konsequenten Verweigerern fern. Moore ist ein beharrlicher Vermittler zwischen Spielauffassungen, Traditionen und Kontinenten.  ~ Jazzfest Berlin 2007

 

 

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Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Dienstag   3. März '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Aufsturz-Jam Freebop / No Standards

willi kellers


directed by Willi Kellers

opening guests: n.n.

 

 

 

 

Backline: Ebach-Upright-Piano; Sonor-Drum-Set mit Becken; Gitarren-Amp: Fender Hot Rod Deluxe III; Bass-Amp: PJB Briefcase + Warwick Take12; No PA

Ende ca. 23:00 Uhr
Eintritt 5 € – Gilt als Getränkebon für Einsteiger bei Session

 

 

 

 




Freitag   13. März '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Meinrad Kneer’s Phosphoros Ensemble

Phosphoros EnsembleAlmut Kühne – soprano
Uli Pleßmann – reciting voice, actor
Frank Gratkowski – clarinet & bass clarinet
Kathrin Pechlof – harp
Meinrad Kneer – double bass

Der Berliner Kontrabassist Meinrad Kneer hat sich mit dem Werk Christian Morgensterns (1871-1914) auseinander gesetzt und anlässlich dessen 100. Todesjahrs ein Programm konzipiert.
Text und Musik, Komposition, Improvisation und Rezitation greifen ineinander und verweben sich zu einem neuen Ganzen.
Das Ensemble ist mit herausragenden Berliner Musikern besetzt. Alle sind klassisch ausgebildet, renommiert im Bereich der zeitgenössischen Musik und zudem innovative Improvisationskünstler.
Dazu passt perfekt die außergewöhnliche Musikalität des Schauspielers Uli Plessmann.
Seine Rezitationen der Gedichte sind sehr musikalisch gedacht, die Worte werden Teil der Musik und umgekehrt.
Die ungewöhnliche instrumentale Besetzung mit Kontrabass, Bassklarinette, Harfe und Sopran erzeugt dazu eine poetisches anmutendes Klangbild, changierend in den unterschiedlichsten Farben.
ensemblephosphoros

 

 




Sonntag   15. März '20    Einlass: 15:00  Beginn: 15:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
Industriesalon Schöneweide   [Reinbeckstr. 9, 12459  Berlin-Schöneweide]


If 69 was 96

Joe SachsePinguin Moschner – tuba
Helmut „Joe“ Sachse – guitar

Das Duo greift die Kompositionen des Gitarrenheroen auf, allerdings nicht, um diese zu imitieren.
Vielmehr interpretieren sie die Stücke stilistisch neu und erreichen hierbei die fast schlafwandlerische Balance zwischen Respekt, Unbekümmertheit und Neugier.
Sie zerlegen die Stücke in ihre kleinsten Bestandteile und lassen ihrer Improvisationslust freien Lauf bevor sie wieder zu den Melodielinien und Themen der Hendrix-Stücke zurückkehren.

 

 

Ein Besuch lohnt nicht nur wegen unseres Konzertangebots. Das Industrieareal in Oberschöneweide gilt als größtes zusammenhängendes Industriedenkmal Europas. Im Industriesalon Schöneweide ist diese Geschichte sichtbar.
Elektropolis-Tour: Jeden Sonntag um 12 Uhr,Treffpunkt: Industriesalon

 

 




Donnerstag   19. März '20    Einlass: 20:00  Beginn: 20:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Leitung Christof Griese

„Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungsqualitäten im Spiel. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite.“
~ Der Tagesspiegel

jayjaybece

Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBandCharlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der Musikschule Charlottenburg, jetzt City West von Berlin gegründet.

Das einzigartige Konzept – junge MusikerInnen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponisten – führte zu Einladungen auf Festivals und zu Wettbewerben in Berlin, London-Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig, Nürnberg, Bingen, Dresden, Mexiko-Stadt, Stuttgart und Hoofddorp.

Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gewann JayJayBeCe 2010 als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis (mit Dozenten eigener Wahl) und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes.
2014″ in Stuttgart wurde der Förderpreis des Landes Baden-Württemberg gewonnen.
Beim Meer Jazz Festival in Hoofddorp Harlemermeer NL konnte JayJayBeCe den International Big Band Concours 2012 als „First Class First Prize Winner“ und 2013 als „Top Class First Prize Winner“ beenden.
Im Mai 2014 wurde die Bigband dort „Top Class Second Prize Winner“.

Seit 1998 tritt JayJayBeCe monatlich in der Konzertreihe des Jazzkeller 69 e.V. auf. Diese regelmäßigen Konzerte tragen wesentlich zu den Erfolgen der Band bei.

HOLZ
Paul Engelmann – alto, sopran / Aaron Klenke, Andres Reifgerst – tenor / Yannic Rösch – bariton
BLECH
Tobias Knebel , Elina Dalewski, Juri Bell – trumpet / Simeon Prause, Philipp Domke, Jan Uwe Zabel – trombone / Milena Mette – tuba
RHYTHMUS
Ettore Marangon – guitar / Ron Fabian – piano/ Pelle Buschmann – bass / Tobias Heise – drums

saxart.de

 

 




Freitag   20. März '20    Einlass: 21:00  Beginn: 21:30  -  jazzkeller 69 stellt vor
AUFSTURZ   [Oranienburgerstr. 67]


Mokete Mokete

Mokete MoketeJohannes Schleiermacher – sax + synth
Daniel Schröteler – drums
Jerome Bugnon – trombone
Dirk Berger – guitar
Beat Halberschmidt – bass

 

 

Funky & hypnotisch! Ein Berliner All-Star-Ensemble.
Lass uns an einen rauhen und eigenständigen Mix denken, aus Mingus, Jaga Jazzist, Medeski/Martin/Wood & Weather Report, den elektronischen Davis mit noch einer Priese Madlip und Afro – all das dem Geiste der Improvisation verpflichtet: Jeder Gig und jede Note sind einzigartig in dem Moment und darüber hinaus.

Fünf außergewöhnliche Instrumentalisten die sich mit dem Betreten der Bühne neu erfinden und in dieser Band das tun, was das konsequente Konzept dahinter ist: ihren musikalischen Instinkten folgen. Musik als offenes, kollektives und äußerst energetisches Erlebnis.

„Densely layered (jazz?!) music. Cool, vibrant, funky, hypnotic. ‎Think Jim Jarmusch Soundtrack – but it’s live. Mokete Mokete will blow you away“ Kevin Lenear

 

 

 




 

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